Razer Chroma RGB Controller mit WS2812B LED-Stripes für Monitore

Veröffentlicht von Torben am

Da sind wir wieder, zum Abwechslung geht es mal um LEDs! Allerdings gehts mal wieder um LED für den PC. Nachdem ich meine Ambilight-Beleuchtung im Wohnzimmer fertig habe, gehts am PC weiter.

Vor einigen Tagen ist mein Razer Chroma RGB Controller angekommen, den Razer frisch auf den Markt gebracht hat. Mit einem externen Netzteil und einem USB-Kabel bestückt (nicht im Lieferumfang), kann das Gerät auch außerhalb des PCs betrieben werden.

Ich möchte damit im ersten Schritt den ASUS ROG Aura Terminal RGB-Controller ersetzen, damit ich “näher” an der Razer Software bin und die angeschlossenen LEDs individueller steuern kann. Der Razer RGB Controller kann an einem Kanal bis zu 80 LEDs betreiben, insgesamt 240 LEDs verteilt über die sechs Kanäle. Gesteuert wird alles über die Razer Synapse Software.

Der Controller kommt in einer schlanken, schnörkelfreien Verpackung, was ich sehr gut finde.

Schlichte Verpackung, mehr braucht es nicht

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Das Gerät selbst ist ebenfalls schnörkellos und schlank. Damit ist es auch nicht mal halb so teuer wie das ROG Aura Terminal von ASUS.

Der RGB Controller

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Im Lieferumfang ist nicht viel:

  • Der RGB-Controller
  • Ein USB-Kabel auf USB-Header
  • Ein 4-Pin Molex Stromkabel
  • Eine äußerst wichtige Anschlussanleitung und ein Aufkleber

Inhalt

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Damit habe ich aber das Nötigste zusammen. Anstatt nun aber fertige und vollkommen überteuerte LED-Stripes zu kaufen, habe ich mir diese natürlich wieder selbst gebaut. Razer wirbt damit, dass gängige Stripes, wie WS2812B, am Controller betrieben werden können. Außerdem sollten die Kabel ein wenig “verpackt” werden (sieht besser aus und weil ich sie verlöten musste und an Metall “schubbern” könnte). Für bessere Wartbarkeit (wenn ich z.B. mal einen Monitor abnehmen muss) wollte ich am Versorgungskabel einen Stecker auf der Stripe-Seite und auch die drei Stripe-Teile untereinander mit Steckern versehen.

Also habe ich mir besorgt:

  • WS2812B Stripe (Schublade auf, Stripes raus – hatte ich natürlich liegen)
  • Anschlussstecker, die beim Stripe dabei waren
  • Adapterstecker / -kabel zum “lötfreien” Verkabeln der Stripes
  • 4-PIN RGB-Anschlusskabel für die Controller-Seite
  • Flex-Kabelschlauch

Wie gewohnt, das Gelöte:

Adapterstecker

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Gut, alles ordentlich verlötet, angeschlossen und in der Software nach LEDs gesucht. Und siehe da: NICHTS GEHT! Erfolgreich ist, wer vorher testet… Geil… konnte eigentlich nur an dem Stecker am Controller liegen. Also einen Stecker aufgeschnitten. Wer kann auch ahnen, dass bei diesem blöden 4-PIN Anschlusskabel die Farbbelegung gewürfelt wurde!! Nach dem Motto: Schwarz ist rot und Plus ist Minus! So in der Art war es dann auch… Schwarz ist Plus und Blau ist Minus. WTF???

Eine ganz tolle Belegung....

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Nun, umgebaut, angeschlossen in der Software gesucht und siehe da: Nur ein Stripe geht… Drecks lötfreie Verkabelung. Die Verbindungsstecker zwischen den Stripes sehen brauchbar aus, sind sie aber erst, wenn man sie so gebogen hat, dass sie auch Kontakt mit den Kontakten haben… Aber DANN, es werde Licht:

Test am Controller

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In der Razer Software können wir den Controller nach LEDs suchen lassen und in meinem Fall wird die Anzahl der LEDs auch korrekt erkannt. Finde ich sehr geil, Razer! Im Razer Chroma Studio können wir den Stripe nun konfigurieren bzw. unserem Profil hinzufügen.

Razer RGB-Controller Konfiguration

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Und hinter den Monitoren fühlen sich die Stripes nun äußerst wohl – das sieht man daran, dass sie blau sind. Und blau macht bekanntlich glücklich.

Blau macht glücklich!

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Ich muss sagen… Da hat Razer ein super Produkt auf den Markt gebracht, und zwar in einem normalen Preissegment, wo sich viele Mitbewerberprodukte auch befinden. Da kann sich ASUS mal eine Scheibe von abschneiden.


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